Unsere Initiative hatte die Gelegenheit bei der Messaktion „Decke auf, wo Atmen krank macht“ der Deutschen Umwelthilfe (DUH) teilzunehmen. Im Oktober 2025 haben wir die Belastung der Atemluft mit dem Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2) auf Höhe der Harzer Str. 2 (Ecke Lohmühlenstraße) gemessen. Der gemessene Mittelwert liegt bei 15,540 µg /m³ NO2. Der Messwert liegt zum Glück noch unterhalb des ab 2030 geltenden EU-Grenzwerts von 20 µg/m³, überschreitet aber den Richtwert der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 10 µg/m³ deutlich. Wissenschaftliche Studien zeigen eindeutig, dass bereits Konzentrationen von 10 µg/m³ nachweislich gesundheitsschädlich sind. Die Ergebnisse aller Messstationen sind auf einer interaktiven Abgasalarm-Karte hier einsehbar.

Die hohe Verkehrsbelastung in unserem Kiez macht uns also nachweislich krank. Wir fordern deswegen umso mehr, dass endlich eine Verkehrsberuhigung in Harzer Straße und Kiehlufer umgesetzt wird! Vielen Dank an die Deutsche Umwelthilfe für die Unterstützung!
